Als Schulzentrum für alle Schülerinnen und Schüler des Stadtteils wollen wir die Chance, die eine so unterschiedlich zusammen- gesetzte Schülerschaft bietet, im Interesse der Kinder und Jugendlichen nutzen.
Gymnasiasten und Sekundarschüler lernen im Allgemeinen nach Schularten getrennt, doch wo es sinnvoll und möglich ist, organi- sieren wir - besonders in den jüngeren Klassen - gemeinsame Lernanlässe. Dadurch fördern wir die Durchlässigkeit zwischen den Schularten, denn manche Kinder machen erst nach der Grundschulzeit deutliche Entwicklungssprünge. Der Schritt von der Sekundarschule ins Gymnasium ist dann unproblematisch. Falls es für ein Kind Schwierigkeiten mit den Anforderungen im Gym- nasium gibt, ist es nicht so schmerzhaft, in die Nachbarklasse der Sekundarschule zu gehen. Wenn die weitere Entwicklung positiv verläuft, kann das Abitur immer noch am Ende des 13. Schuljahrs abgelegt werden.
Ein weiteres Ziel ist die Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, d.h. die Fähigkeit kooperativ mit anderen zu kommunizieren und zu arbeiten, Vorhaben gemeinsam durchzuführen, Lösungswege miteinander auszuhandeln. Dass jeder dabei beÂsondere Stärken einbringen kann, aber auch mit eigenen Schwächen umgehen muss, dass - gerade im Rahmen der offenen Ganztagsschule - nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Schülerschaft angesprochen werden, ist ein Vorteil sowohl für leistungsstarke als auch für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler.