
Kaum waren die Leichtathletik Weltmeisterschaften in Berlin zu Ende fiel auch schon der Startschuss für eine Neuauflage der Bundesjugendspiele Leichtathletik an der Wilhelm-Olbers-Schule. Dabei bestritten am Dienstag und Mittwoch 650 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 8 einen sportlichen Vierkampf an der Bezirkssportanlage in Hemelingen.

Im Gegensatz zu den Großen in Berlin, fielen hier keine Weltrekorde und es wurden auch keine Preisgelder ausgezahlt. Auf der Bezirkssportanlage ging es mehr um Sport und Dinge wie Fairness und sportlichen Wettkampf. So hießen die anwesenden jungen Sportler auch nicht Usain oder Shelly-Ann sondern Alim oder Nina und gingen in Begleitung Ihrer Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern wie jeder andere der jungen Athleten am Ende nach Hause.

Am ersten Tag waren die Großen an der Reihe und spulten routiniert eine nach der anderen Disziplin herunter. Trotz dieser Routine war Organisatorin E. Chuchracky voll des Lobes über die angetretenen Schülerinnen und Schüler. „Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie viel Potenzial in jeden der Einzelnen Schüler steckt, die geben hier wirklich alles, betont sie mit einem breiten Lächeln“. Während sie das sagt, laufen die Jungen der 7s ihre 1000 Meter zu denen sie sich rasch umdreht und lautstark anfeuert“. Schon einen Tag später sind bei schönster Septembersonne die ganz Kleinen aus den 5. und 6. Klassen an der Reihe. Zum großen Teil erst einige Wochen in der Schule, flitzten sie schon über die Bahn oder warfen den Ball auf der angrenzenden Anlage. Ihnen schien das Ganze sichtlich Spaß zu machen, auch wenn sie gerade vor dem anstrengenden 800m-Lauf standen.

Auch einige der ganz Großen Schüler, wie zum Beispiel Lana und Saskia waren dabei. Während der zwei Tage unterstützten Sie die Kleineren als Riegenführer oder bei den Wettkampfstätten als Kampfrichter. So war das Ganze nicht nur ein rein sportlicher Wettkampf sondern schulte auch die soziale Kompetenz der älteren Schüler, die selbst einmal auf dem Platz standen. Zum Schluss konnte man, trotz sichtbarer Erschöpfung, bei allen Schülerinnen und Schülern den Spaß an den Bundesjugendspielen Leichtathletik an den Gesichtern ablesen. Trotz sichtbarer Erschöpfung sind alle über sich hinaus gewachsen, denn angefeuert wurden sie alle, egal ob schnell oder langsam ins Ziel kamen.
Hier weitere Impressionen der Bundesjugendspiele 2009/2010