Dance2Gether ......... Die Show

Gemeinsam mit dem Projektteam von Dance2Gether begeisterten 150 Schüler der Wilhelm-Olbers-Schule das Publikum

Etwa 500 Zuschauer waren an diesem Nachmittag in die Sporthalle der Drebberstraße gekommen um Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrganges der Wilhelm-Olbers-Schule bei ihrer Abschlussveranstaltung von Dance2Gether zuzusehen. Eine Woche hatten die 9. Klässler unter der Leitung von Wilfried van Poppel zusammen mit Choreographen, Graffiti-Artisten und Percussionisten hart trainiert. Schon während der 5-tägigen Workshops war den Schülerinnen und Schülern die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Sich einzulassen auf die neuen Schritte, die wechselnden Tanzpartner, die Musik, den Rhythmus, die Trainer und neue Formen stellte vorerst die größten Hindernisse für die Schüler dar. Dabei konnten die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag die kleinen Fortschritte ihrer Schützlinge beobachten. Denn langsam aber sicher gingen ihnen die Bewegungen ins Blut über. Ein Zeichen wollten sie setzen, ein Zeichen, dass Tanzen Barrieren durchbrechen kann und junge Menschen zusammen bringen kann, die ansonsten gar nichts miteinander zu tun haben. Sich gegenseitig die Hand geben, obwohl kulturelle, persönliche und soziale Unterschiede einen vom anderen trennen. Von Chancen beim Tanzen und im Leben war auch die Rede. „Du hast immer nur eine Chance auf der Bühne, wie im Leben, es gibt keine Zurück-Taste. Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, so ist sie auf der Bühne und im Leben endgültig. Behandle andere Menschen mit Respekt, auf der Bühne und abseits von Ihr“ (Wilfried van Poppel, während der Proben).

Letzt endlich hatten sich die Mühen der Schülerinnen und Schüler gelohnt. Dem Publikum boten sie eine tolle Vorstellung und es gelang ihnen nicht nur Werbung für sich und ihre Schule zu machen, sondern vor allem für ein Projekt in Addis Abeba, Äthiopien, an das die Einnahmen der Veranstaltung gingen. Zum Abschluss bedankte sich der stellvertr. Schulleiter H. Eberhardt im Namen der Wilhelm-Olbers-Schule bei allen Beteiligten und bei den Geldgebern des Projektes, der Senatorin für Bildung und Wissenschaft und dem Projekt "Wohnen in Nachbarschaften" (WiN).

 

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