
Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Olbers-Schule und das Dance2gether-Team verzauberten 500 Zuschauer mit ihrer Show.
Zu der Veranstaltung hatten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs Eltern, Lehrer, Freunde und Verwandte eingeladen, die nun dicht gedrängt in der Sporthalle saßen. Dort wurden sie Zeugen einer Darbietung, die es laut Schulleiterin Petra Perplies-Voet in dieser Form noch nie gegeben hat. Zusammen mit den Trainern für Tanz, Percussion und Graffiti-Art hatte der 9. Jahrgang eine Woche lang hart gearbeitet. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern waren die Trainer den Weg der kleinen Schritte gegangen - ohne zu vergessen, den Blick vom Horizont zu nehmen. Denn die Schritte, Töne, Formen und Farben hatten fünf Tage vorher noch ganz anders ausgesehen bzw. geklungen. So schafften die Trainer um Wilfried van Poppel erneut den Wandel von kleinen Schritten zu gemeinsamen Bewegungen, von lauten Tönen zu rhythmischer Musik und von bunten Farbklecksen zu kleinen Kunstwerken.

Die anwesenden Lehrer konnten jeden Tag kleine und große Schritte ihrer Schützlinge beobachten und zeigten sich stolz über die tollen Leistungen. Ein Zeichen wollten sie setzen. Sie wollten zeigen, dass Tanzen Barrieren durchbrechen und junge Menschen zusammen bringen kann, die ansonsten gar nichts miteinander zu tun haben. Sich gegenseitig die Hand geben, obwohl kulturelle, persönliche und soziale Unterschiede einen vom anderen trennen. Die Mühen der Schülerinnen und Schüler haben sich gelohnt. Dem Publikum boten sie eine tolle Vorstellung, und es gelang ihnen, nicht nur Werbung für sich und ihre Schule, sondern vor allem für ein HIV-Projekt in Addis Abeba, Äthiopien, zu machen, an das die Einnahmen der Veranstaltung gingen. Zum Abschluss bedankte sich Schulleiterin Petra Perplies-Voet bei allen Beteiligten und lobte die hervorragende Arbeit der Trainer, Schülerinnen und Schüler und Lehrer.